Orgel der Kirche

Die Orgel der Kirche in Nirgendwo

Die Orgel wurde in zwei Bauabschnitten von der renommierten Orgelbaufirma erbaut. Als Vertreter typischer Nachkriegsinstrumente wurde die Orgel xxxx in einem ersten Abschnitt mit Hauptwerk, Positiv und Großpedal zunächst hinter einem Freipfeifenprospekt in der Kirche neu aufgestellt. Technisch wurde die Orgel mit elektropneumatischen Taschenladen ausgestattet. Große Doppelfaltenbälge gewährleisten eine stabile Windversorgung.

yyyy erfolgte eine Erweiterung der Orgel mit einem Schwellwerk und zusätzlich steil disponiertem Kleinpedal, beide Werke ebenfalls auf pneumatischer Taschenlade. Der Spieltisch wurde mit dem ersten Bauabschnitt bereits als dreimanualiger Standardspieltisch geliefert, die Erweiterung betraf so nur Ergänzungen innerhalb des Orgelgehäuses.

Klanglich erfolgte der erste Abschnitt unter Einflüssen der Orgelreform. Die Erweiterung von Schwellwerk und Kleinpedal folgte der Zeit entsprechend späteren neobarocken Einflüssen, trotz der für die Zeit noch erstaunlichen Anwendung einer Registerkanzellenlade.

zzzz/wwww erfolgte die erste große Überarbeitung des Instrumentes. Trotz der in die Jahre gekommenen Technik beeindruckt das Innenleben mit einer erstklassigen Verarbeitung. Dies sowohl in technischer Hinsicht, als auch bei der Verarbeitung des Pfeifenwerkes. Die innere Organisation lässt eine gute Wartung aller Bereiche zu, die weitläufige Aufstellung der Werke über die gesamte Emporenbreite trägt einer guten Klangentfaltung Rechnung.
Technisch wurden Teile der ersten Taschengeneration neu bezogen, beim zweiten Abschnitt verwendete Dichtstoffe wie Schaumstoff gegen haltbare Filz- und Ledermaterialien ausgetauscht. Die gesamte Elektrik, der Spieltisch und Teile der Windanlage wurden ebenfalls renoviert.
Klanglich wurde die gesamte Orgel nicht verändert, Teile jedoch etwas wärmer, runder ausintoniert. Das Schwellwerk wurde mit seinem steilen Dispositionsaufbau ebenfalls belassen, jedoch in den gesamten Grundstimmen der Klanglichkeit von cccc besser zugeordnet. Die Schärfe an hohen Stimmen wurde etwas gemildert, mittlere Klangbereiche leicht angehoben.
Am Spieltisch waren bereits verschiedene Oktavkoppeln als typische Anwendung von Instrumenten der Orgelbewegung eingebaut, jedoch nur im Tutti wirksam gemacht worden. Die Leertasten am Spieltischtableau wurden für die Möglichkeit der einzelnen Auswahl dieser Oktavkoppeln nun genutzt. Die bereits vorhandene Klangvielfalt kann so noch ergänzt werden.

Die Orgeln dieser Generation sind oft verkannt. Die Orgel bietet ein spannendes Klangfeld zwischen Romantik und Gegenwart, das sich zu entdecken lohnt.

Orgelbaumeister


© Internetagentur